Autor*inAriane Brandes

Ein heißer Sommertag im August, Anfang der 70er-Jahre. Ariane steht in der Küche und beschließt: „Hier soll es jetzt schneien!“ Während sich ihre Mutti noch über den naiven Wunsch ihrer Tochter amüsiert, holt die sich seelenruhig drei Packungen Mehltüten aus dem Schrank und siehe da: Schnee in der Küche, nur anders. Aber immerhin Schnee! Auch heute lässt sie sich nie von einer Idee oder Überzeugung abbringen, allen Unkenrufen oder anderslautenden Meinungen zum Trotz. Apropos Seelenruhe: Auch so eine Sache. Egal, welche großen oder kleinen Katastrophen auch toben mögen. Keine davon wird sie aus der Ruhe bringen. „Woher nimmst du bloß deine Gelassenheit?“ – eine Frage, die man ihr im Lauf des Lebens unzählige Male stellte. Arianes einfache Antwort darauf: „Ich habe schon so viele Tiefpunkte im Leben überstanden. Reine Erfahrungssache also. Aufregen bringt nichts, es geht immer weiter.“ Fragt man sie wiederum nach ihrer Vision, muss sie nicht lange überlegen: „Menschen auf der ganzen Welt, ob arm oder reich, sollten sich miteinander online wie offline verbinden. Im Herzen und mit ihren Zielen. Gemeinsam statt gegeneinander, wertschätzend und respektvoll.“ Oder in einem Wort ausgedrückt: Ariane geht es entscheidend um Gerechtigkeit, schon immer. Dafür setzt sie sich vehement ein ­­– in aller Konsequenz. Mit einer der Gründe, warum Menschen gerne Arianes Gesellschaft suchen. Als Kind waren es eher die Tiere, die sich wie von Geisterhand um sie scharten. Ein wilder Rabe auf ihrer Schulter, der, warum auch immer beschloss: „Du bist jetzt meine Freundin!“ Oder auch Igel, Pferde, Hunde ­– im Prinzip alles, was Fell, Federn oder Hufe hatte fand sich bei Ariane. Heute sind es Menschen, die es zu schätzen wissen, dass sie sich nie in den Vordergrund drängelt. Im Hintergrund bleiben, von dort aus leise die Fäden spinnen. Als Community Managerin und TV-Redakteurin Menschen real oder virtuell vernetzen und jeden von ihnen voranbringen – das ist ihre persönliche Energiequelle für den Alltag. Community Management bedeutet für mich auch, Aufträge an Kolleg/innen abzugeben, um ebenso ein Auftragsnetzwerk zu erschaffen. Diesen "Über-mich-Text" schrieb Ulrike Parthen Angaben zum Foto: Rüdiger Lutz

Communitys contra Corona

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Communitys contra Corona

Wir durchleben krisenhafte Tage, in denen jeder von uns jede Form von Unterstützung, Zuwendung und auch Trost brauchen kann. Communitys können hierfür äußerst hilfreich sein. Dieser Artikel ist ein Appell, sich in Communitys zu engagieren und mit seinen Kenntnissen über Community Management dazu beizutragen, die Community zum positiven Gegenpol in einer aus den Fugen geratenen Welt zu machen.

Communitys sind unverzichtbarer Bestandteil der eigenen digitalen Infrastruktur

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Community als Pflicht und Chance

Im ersten Teil meiner kleinen Artikelserie über Die Macht der Communitys habe ich einleitend festgestellt, dass wir auf dem Wege in eine community-fixierte Infrastruktur sind. Für Unternehmen, Institutionen und Organisationen aller Art ist es zur Notwendigkeit geworden, eine Community zu gründen — ein Gesichtspunkt, der in diesem Artikel vertieft werden soll.

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Multi-Plattform-Management

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Aufspaltung-einer-Community

Die Abspaltung einer Fraktion innerhalb einer Community, häufig als Subcommunity bezeichnet, könnte man als eine Form von Krise oder gar Scheitern ansehen. Doch diese Sicht ist falsch: die Abtrennung einer Subcommunity oder das Aufsplitten einer Community stellen ganz ’natürliche’ Vorgänge dar, die ich in diesem Artikel näher besprechen werde.

Machtfaktor Community (Teil 3)

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Der 3. Teil der Artikelserie über Zunehmende Macht von Communitys beschäftigt sich zunächst mit dem erfolgskritischen Thema Content. Dem folgt ein Blick auf das, was den Erfolg einer Community gefährden kann. Zuletzt kommt zur Sprache, welche Möglichkeiten der Ausbildung zum Community Manager es gibt, und wie es um die Zukunft des Berufs bestellt ist.

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