Community Manager Job: Vom „Netten Moderator“ zum Architekten menschlicher Resonanz

Erinnerst du dich an die Zeit, als Community Management bedeutete, freundliche Antworten unter Facebook-Posts zu schreiben. Siehe meinen Startartikel für diesen Blog „Community Manager – Auf dem Weg zu einer eigenständigen Berufsbezeichnung“. Diese Zeiten sind vorbei. Im Jahr 2026, in einer Welt voller KI-generiertem Einheitsbrei, ist der Community Manager nicht mehr nur eine „Rolle“, er ist das pulsierende Herz jedes werteorientierten Unternehmens.

Der Mut zum Wesentlichen bedeutet hier: Weg von der bloßen Reichweite, hin zur echten Tiefe.

Der Community Manager im Unternehmen und seine strategische Führungsrolle

Während viele noch an den „netten Moderator“ denken, haben Konzerne wie die Siemens AG, Mercedes-Benz Group AG, die Deutsche Bahn AG oder die Deutsche Bank AG längst verstanden, dass Community Management ein strategischer Hebel ist und kein Nebenjob im Social Media Team. Hier ist der Community Manager eine gut bezahlte Führungskraft, die Beziehungen nicht nur pflegt, sondern gezielt als Wettbewerbsfaktor steuert.

In Unternehmen verantwortet der Community Manager ganze Ökosysteme aus internen und externen Communitys. Er baut Strukturen, setzt Regeln, definiert Ziele, steuert Budgets und übersetzt Community-Signale in Entscheidungen. Er arbeitet eng mit Kommunikation, HR, Produktentwicklung, Vertrieb und IT zusammen und sitzt damit nicht „unter“ dem Marketing, sondern auf Augenhöhe mit anderen Leitungsfunktionen.

Interne Communitys vernetzen Mitarbeitende über Standorte und Abteilungen hinweg, machen Wissen sichtbar und unterstützen Kultur- und Change-Prozesse. Externe Communitys dagegen verbinden Kunden, Partner und Nutzer mit der Marke, liefern unmittelbares Feedback, entlasten den Support und werden zur Bühne für Co-Creation und Innovation.

Interessierst du dich für den Job des Community Managers, findest du in meinem Buch Hilfreiches, um Online-Netzwerke aufzubauen.

Der Corporate Community Manager ist damit Brückenbauer zwischen Menschen und Management. Seine Kennzahlen heißen Bindung, Loyalität, Innovationskraft und Effizienz, nicht nur Reichweite und Klicks.

Foto von fünf Händen, die sich einvernehmlich berühren über einem Laptop. Symbolisch für ein Team. Im Blogbeitrag geht es um den Job als Community Manager
Community Manager, ein anspruchsvoller Job mit Zukunft

Schluss mit der Begriffs-Verwirrung

Lange Zeit war der Community Manager die „eierlegende Wollmilchsau“. Er sollte Strategien entwerfen (Social Media Manager), Texte produzieren (Content Manager) und nebenbei noch Brände löschen. 2026 haben wir diese Vermischung hinter uns gelassen.

  • Der Social Media Manager baut die Bühne (Distribution).
  • Der Content Manager liefert die Requisiten (Information).
  • Der Community Manager aber führt die Regie und lässt das Publikum Teil des Stücks werden (Interaktion & Transformation).

Warum „Bespaßung“ nicht mehr reicht

Früher war eine Community oft nur ein Nebenprodukt des Marketings. Heute ist sie das Produkt selbst. Unternehmen merken, dass Likes keine Rechnungen bezahlen, aber eine loyale Gemeinschaft auf Plattformen wie Skool, Kajabi, Discord, Slack & Co. das Fundament für nachhaltiges Wachstum ist.

Der Community Manager von heute ist kein „Abteilung-Anhängsel“ mehr. Er ist ein Beziehungs-Architekt. Er schafft Räume, in denen Menschen nicht nur konsumieren, sondern wachsen und sich gegenseitig unterstützen.

Die Brücke zum Wesentlichen: Corporate vs. Skool

Genau hier entsteht der spannende Unterschied zwischen einem Community Manager im Konzern und einem Community Manager auf Skool:

  • Im Unternehmen bewegt er sich in komplexen Strukturen, mit Hierarchien, Gremien, Compliance und langfristigen Roadmaps. Entscheidungen brauchen Alignment, Stakeholder-Management und oft viele Schleifen.
  • Auf Skool gestaltet er einen vergleichsweise schlanken, fokussierten Raum: weniger Politik, mehr unmittelbare Nähe zu den Menschen, schnellere Iterationen, direkt messbare Ergebnisse.

Der Corporate Community Manager optimiert Wertschöpfung, Kultur und Effizienz innerhalb einer Organisation. Der Skool-Community-Manager fokussiert sich darauf, Lern- und Entwicklungsreisen zu gestalten, die im Alltag der Mitglieder unmittelbar spürbar sind. Meine ehrlichen Skool-Erfahrungen findest du hier.

Beide führen Menschen, aber in sehr unterschiedlichen Spielfeldern. In der Konzernlandschaft mit allen Regeln und Spannungsfeldern, innerhalb der Plattform Skool in einem klar definierten, geschützten Raum, in dem Vision, Werte und Angebote eines einzelnen Unternehmens oder Creators zusammenlaufen.

So wird sichtbar: Es ist derselbe Berufskern, meint die Führung von Communitys, aber mit einer anderen Architektur. Im Konzern orchestriert der Community Manager ein großes System. Auf Skool kuratiert er einen hochkonzentrierten Resonanzraum.

Arbeitsplatz mit Laptop für Online-Community Manager auf der Community Plattform Skool – Ariane Brandes
Community Manager Job: Die perfekte Symbiose aus Technik und Freiheit

Die Brücke zum Wesentlichen: Warum Skool das Spiel verändert

Wenn wir über den Mut zum Wesentlichen sprechen, müssen wir über den Ort des Geschehens reden. Klassisches Social Media ist heute oft nur noch digitales Grundrauschen als belangloser Zeitvertreib. Deshalb verlagert sich das wahre Community Management dorthin, wo Fokus herrscht.

Auf Plattformen wie Skool* wird die Vision des Community Managers endlich Realität:

  • Weg vom Algorithmus-Diktat: Der Manager kontrolliert den Raum, nicht eine KI, die auf Empörung programmiert ist.
  • Fokus auf Ergebnisse: Durch Gamification und klare Strukturen führen Community Manager ihre Mitglieder zu echten Erfolgen, statt sie in einer Endlosschleife aus Newsfeeds gefangen zu halten.
  • Direkte Verbindung: Das Wesentliche ist die ungefilterte Kommunikation zwischen Unternehmen und Mensch und den Mitgliedern untereinander.

Der Community Manager als Sprachrohr und Visionär

Auch 2026 bleibt eine Wahrheit bestehen: Der Community Manager arbeitet in der ersten Reihe. Er ist die Schnittstelle, die Feedback in Innovation verwandelt. Doch seine Bedeutung hat sich potenziert. Er ist derjenige, der den Mut aufbringt, die Community vor dem Lärm der Außenwelt zu schützen und einen geschützten Raum für echten Austausch zu bieten. Er vernetzt Menschen miteinander, gemeinsam entstehen Ideen wie in einem Think-Tank.

Fazit für 2026: Wer heute noch versucht, Community Management „nebenher“ zu machen, verliert den Anschluss. Die Berufsbezeichnung ist endlich dort angekommen, wo sie hingehört, in der strategischen Führung! Es geht nicht mehr um „Management“ von Usern, sondern um das Leadership von Menschen im Konzern ebenso wie auf Skool, nur mit unterschiedlichen Bühnen.

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Pinterest Info-Grafik: «Community Manager ein Job mit Zukunft» mit der Info den Blogartikel von Community-Strategin Ariane Brandes zu lesen, um die Skills zu erfahren, die sich im Blogbeitrag befindet.
Pinterest-Grafik, die auf den Job eines Community Managers und die notwendigen Skills, um eine Community aufzubauen

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Über die Autorin

Ariane Brandes

Community-Strategin, Autorin, Visionärin
Community-Management Strategien für Skool

Ariane Brandes ist die Expertin für nachhaltigen Community-Aufbau im deutschsprachigen Raum. Als Autorin des Standardwerks «Die Macht der Community – Wie Sie zum Community-Manager werden und erfolgreich ein Online-Netzwerk aufbauen» begleitet sie Unternehmer dabei, aus anonymen Followern, begeisterte Mitglieder und loyale Botschafter zu machen.

Seit über 1,5 Jahren nutzt sie Skool als strategischen Turbo für ihre eigenen Projekte und Kunden-Communitys. Ihr Fokus 2026: Radikaler Minimalismus und echte menschliche Verbindung statt Untergang in einer lauten digitalen Welt.

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von Ariane Brandes

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